Das Malta-ABC

 

 

 

 

Arbeitsmaterial

Schulbücher werden nicht angeschafft, das College stellt entweder Kopien als Arbeitsunterlagen zur Verfügung oder es können Kopien im Sekretariat erstellt werden. Eine Reihe zusätzlicher Arbeitsmaterialien bestimmter Fächer müssen eventuell am College erworben werden! Mitzubringen sind neben Kugelschreiber auch 1 bis 2 Schnellhefter und linierte Blöcke mit Lochung (in Malta recht teuer), Textmarker etc. sind ebenfalls sehr hilfreich. All dies ist im Unterricht nicht ausleihbar! Ein handliches Wörterbuch (Englisch) und ein kleiner Taschenrechner sollten auch im Gepäck sein.

 

Baden 

Baden im Mittelmeer ist mindestens bis weit in den Oktober möglich. Außerhalb der Badestrände nur dort schwimmen, wo Einheimische selbst ins Wasser gehen. Auf Quallen achten! Schöne Strände sind Ghaijn Tuffieha Bay, Golden Bay, Paradise Bay, Mellieha Bay und einige weitere kleinere … Strandbadetuch muss mitgebracht oder vor Ort erstanden werden! Ein "Muss" ist natürlich der Besuch der Blue Lagoon - auch wenn es dort knüppelvoll sein kann!

Gewarnt wird ausdrücklich davor, an bestimmten, von manchen Jugendlichen als Schauplatz für Mutproben ausgesuchten Klippen ins Meer zu springen. Diese Unsitte birgt eine erhebliche Lebensgefahr!!!  

 

Beurlaubung Heimatschule

Rechtzeitig (am besten nach Vorliegen des Halbjahreszeugnisses oder spätestens vor Beginn der Osterferien) muss die Heimatschule um Beurlaubung für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes ersucht werden. Es handelt sich um eine reine Formalität, da in der Regel ein Veto durch die Schule nicht eingelegt wird. In einigen Fällen verlangt die Schule eine Bestätigung des Vermittlers, dass ein regelmäßiger Schulbesuch am College geplant ist bzw. stattfinden wird. 

 

Bus

Das Busfahr- und Busliniensystem hat immer noch die bekannten Schwächen: Längere Wartezeiten und hinderliches Umsteigen sind weiterhin die Regel. Dennoch können, je nach geplanter Route, die Linienbusse eine sehr gute und auch recht effiziente Alternative sein. Alle Schüler/innen erhalten eine "Schüler-Dauerkarte" für 31 EUR (20 EUR Startguthaben, nach Bedarf aufladbar, Preis pro Fahrt dann nur etwa 0,70 EUR), die durch die Gastfamilien bei den Behörden so rechtzeitig beantragt wird, dass sie zum Zeitpunkt der Anreise bereits vorliegt. Linienplan bzw. Übersichtskarte wird vor Abreise nach Malta ausgehändigt. ACHTUNG: Schülerausweis sollte auch wegen anderer Vergünstigungen mitgenommen werden!

 

Cafeteria

Das College bietet in seiner Cafeteria mittlerweile auch ein warmes Mittagessen an. Man folgt damit dem Beispiel anderer Länder, eine Art Mensa zu unterhalten. Wem also das Lunchpack der Gastmutter nicht ausreicht, der/die kann das täglich wechselnde Tagesgericht dazu kaufen. Es wird darauf geachtet, dass das Angebot nicht allzu stark den Stempel "Fastfood" erhält.

 

„Curfew“

Hierunter sind die fest zu verabredenden abendlichen Ausgehzeiten („Sperrstunden“) an Wochenenden zu verstehen. Das bestehende Jugendschutzgesetz muss beachtet werden, auch in Malta. Dieses sieht generell für 15jährige 23:00 Uhr vor. Die Gedanken der Eltern an die Sicherheit ihrer Kinder und die Verantwortung der Gastfamilien sind zu berücksichtigen. Individuelle Ausnahmeregelungen werden zwischen Gast und Gastgeber getroffen, ggf. in Abstimmung mit den Eltern vereinbart. 

 

Disziplin

Wird am College "groß geschrieben". Siehe hierzu auch das Handbuch des SMC unter der Rubrik "Schule (SMC)" auf dieser Seite! Achtung: Das Verlassen des Schulgeländes ist grundsätzlich erst nach Beendigung des Unterrichts erlaubt. In Sonderfällen muss eine persönliche Abmeldung beim Stufenleiter erfolgen.

 

Eingewöhnungswoche

Bevor der regelmäßige Schulbesuch beginnt, haben die Schüler/innen ca. eine Woche lang Gelegenheit, ihre Gastgeber, die häusliche Umgebung und Sehenswürdigkeiten in Malta kennen zu lernen. Es ist üblich, dass der Gastgeber mit seinem Gast einen kleinen Ausflug unternimmt, z.B. wenn die Einkleidung erfolgt. Außerdem wird zu einer Rundfahrt mit dem Hop-On Hop-Off – Bus eingeladen, dessen Routen einen guten Überblick über viele sehenswerte Punkte der Insel bieten. 

 

„Einschulung“

Ein paar Tage vor Schulbeginn findet ein Orientierungstreff aller "neuen" Schüler/innen am College statt, außerdem gibt es einen "Induction Day", bei dem wissenswerte Details rund um das SMC vermittelt werden.

 

 

Flüge und Flughafen-Transfer

werden durch den Vermittler gebucht. Hierbei erfolgt vorherige Abstimmung mit den Reisenden und deren Eltern sowie den Gastfamilien, soweit Termine und Reiseweg betroffen sind. Üblich ist der Sonntag - Direktflug mit AirMalta ab und nach Düsseldorf, die Flugzeit beträgt etwa 2:45 Stunden.

 

Um Abholung und Verabschiedung am Flughafen in Malta kümmern sich die Gastgeber persönlich, es entstehen keine Kosten. 

 

Gastfamilie (incl. "Grundregeln")

Bereits einige Zeit vor Abreise stellen sich die Schüler/innen per Brief oder Email (meist mit (Familien-) Foto) bei ihren Gastgebern vor. Auch ein Medium wie Facebook und/oder WhatsApp kann später zum Austausch von persönlichen Informationen bzw. zum besseren Kennenlernen geeignet sein.

In maltesischen Haushalten wird sehr darauf geachtet, die Kosten für Wasser und Strom, beides auf einer Insel kostbare Güter, unter Kontrolle bzw. niedrig zu halten. Bitte daher auf allzu ausgiebiges Duschen verzichten und Licht nicht länger als notwendig eingeschaltet lassen. Aus dem heimischen Kühlschrank darf man sich meist nach Absprache bedienen - was nicht bedeutet, dass es nicht notwendig wäre, die Interessen der einzelnen Familienmitglieder oder auch anderer Gäste zu berücksichtigen, bevor etwas entnommen wird! Hingegen ist die Benutzung des Herdes nur in Anwesenheit der Gastmutter erlaubt! In den meisten Fällen wird dem Gast ein Hausschlüssel ausgehändigt, dies ist aber nicht zwingend in jeder Familie so.

Leitungswasser sollte vorsichtshalber nicht getrunken werden.

Ein Merkblatt mit hilfreichen Tipps wird in Form eines "Newsletter" vor Abreise übermittelt.

 

Gastgeschenk

Maltesische Gastgeber sind für ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit berühmt. Die Türen öffnen sich noch ein wenig weiter, wenn eine kleine Aufmerksamkeit als Geste des Gastes mitgebracht wird. Und man kommt sicher gleich besser ins Gespräch.

 

Geld / Taschengeld

Der EURO ist die einheimische Währung in Malta, wodurch lästige Umrechnungen entfallen. Es gibt eine große Zahl von Geldautomaten, an denen Geld vom eigenen Konto abgehoben werden kann, allerdings mit recht üppigen Gebühren. Mit der EC - Karte (Maestro) kann in den meisten Shops bezahlt werden. Einige deutsche Geldinstitute bieten mittlerweile kostenlose Kreditkarten für Minderjährige (mit Garantiebezug der Eltern) an. Es lohnt sich bestimmt, diesen Angeboten online nachzugehen. Sofern die vorgenannten Lösungen unpassend erscheinen, kann dem Gastgeber eine größere Summe an Bargeld zur getreulichen Aufbewahrung (oder vorab durch Überweisung durch den Vermittler) übergeben werden.

 

Gepäck

Um hohe zusätzliche Kosten der Beförderung von Übergepäck per Flugzeug zu vermeiden wird empfohlen, dem Gastgeber nach Absprache bereits vorab ein Paket mit Kleidung etc. zuzusenden, das gleiche Prozedere wird für die Rückreise angeraten. AirMalta berechnet je kg Übergewicht 13 EUR. Vorsicht: Pakete können schon mal wochenlang unterwegs sein, gerade vor Weihnachten! Und bitte unbedingt darauf achten, dass keine unerlaubten Gegenstände wie z.B. "unter Druck stehende Flüssigkeiten", also auch Spraydosen eingepackt werden. Es wird empfohlen, vor Versand die Richtlinien für den internationalen Paketversand zu studieren

Im übrigen wird empfohlen, das erlaubte Gewicht für 1 Stück (außerdem ggf. Notebook) Handgepäck von 10 kg möglichst auszunutzen. Auf diese Weise beträgt das erlaubte Gesamtgewicht des mitgenommenen Gepäcks immerhin 33 kg.

 

 

Internet

Zur Mitnahme eines Notebooks wird nicht ohne Einschränkung geraten. Smartphones ersetzen mittlerweile die größeren, eher unhandlichen Geräte. Ideal sind Notebooks natürlich für Skype - Kontakte mit Zuhause, aber auch Tablets sind zweckdienlich. WLAN gibt es bei allen Gastfamilien und es ist in der Regel unbegrenzt verfügbar! Dennoch muss ausdrücklich davor gewarnt werden, den Daten-Transfer durch intensive Nutzung von Computerspielen und/oder durch das Anschauen von Filmen (es gibt Kinos in Malta!) etc. in die Höhe zu treiben. Man sollte sich das Vertrauen der Gastgeber nicht durch unnötige Eskalation verscherzen, denn wenn Datenlimits bestehen, kann es zu ärgerlichen Konsequenzen kommen. 

Es sind ferner viele öffentliche HotSpots mit "Free Wifi" verfügbar (siehe auch Telekommunikation). Seit dem Entfall von Roaming - Gebühren innerhalb der EU ist die einzig wahre Option der Zukauf einer EU - Internet - Kapazität zur eigenen Mobilfunknummer (Vertrag oder Prepaid) bereits vor Abreise - falls dies nicht von vornherein vorhanden ist. 

 

 

Kleidervorschriften am College Level 12

Am College wird sehr auf die Einhaltung von Grundregeln zu Bekleidung und „Styling“ geachtet. Diese Grundregeln sind in einem "Memo" der Schule nachzulesen und möglichst zu respektieren, denn ihre Missachtung kann geahndet werden. 

 

Klima

Im September ist es meist feuchtwarm, was unter Umständen die Angriffslust von Mücken steigert. Ab etwa Mitte Oktober wird die Luft klarer, die Temperaturen bleiben aber hochsommerlich, erst ab November wird es etwas kühler. Wärmere Kleidung (auch zum Schlafen) und z.B. dicke Socken (wegen der kalten Steinböden in den Häusern) ist erst ab etwa Mitte November angeraten. Januar und Februar gelten allgemein als kühlste und regenreichste Monate des Jahres, jedoch kam es zuletzt auch vermehrt im November/Dezember zu häufigen und äußerst ergiebigen Regenschauern, zum Jahresende 2014 sogar zu Schneefall - erstmals wieder nach 52 Jahren!

 

Kontakt zwischen Eltern und Gastgeber

Nicht nur der Vermittler empfiehlt dringend, vorab und insbesondere während des Aufenthaltes Kontakt mit der Gastmutter aufzunehmen bzw. zu halten. Wichtige Details, die für das Gelingen des Miteinander in fremder Umgebung mit entscheidend sein können, können auf diese Weise kommuniziert werden. Die Gastgeber werden für derartige Unterstützung sehr dankbar sein! 

 

Kosten des Aufenthaltes

Die großen Kostenblöcke sind Aufwendungen für die Unterkunft und Kosten für schulische Belange (vor allem Schulgeld). Die Gesamtkosten für 1 „Term“ incl. Flüge, aber ohne Taschengeld, liegen bei etwa 5.000 EUR (Stand 2018).

 

Krankenversicherung

Üblich ist, dass bei Bedarf der Hausarzt des Gastgebers in Malta aufgesucht wird. Normalerweise besteht Krankenversicherungsschutz sowohl im Rahmen der gesetzlichen als auch der privaten Krankenversicherung, da der Auslandsaufenthalt in einem EU – Land stattfindet und in der Regel die Dauer von drei Monaten nicht übersteigt. Es kann allerdings erforderlich sein, eine Bescheinigung bzw. ein Formular der Kasse/des Versicherers anzufordern, die/das im Bedarfsfall dem lokalen Arzt vorgelegt werden kann. Eine umfassende Zusatzversicherung kostet nach Aussage von Betroffenen etwa 100 EUR. Bei Ärzten in Malta ist es üblich, Vorkasse zu leisten (ca. 30 EUR für einen Hausbesuch). Hierbei helfen ggf. die Gastgeber, sofern zeitnahe Erstattung erfolgt.

 

Level 12

 wird auch "1. Jahr 6th Form" genannt. Grundvoraussetzung für eine Teilnahme ist üblicher Weise, jedoch nicht stringent, die Vollendung des 16. Lebensjahres im Jahr des Aufenthaltes. Es werden lediglich 5 Fächer (incl. Englisch) gewählt, darin sind 2 auf so genanntem "Advanced Level" mit mindestens 9 Wochenstunden enthalten. Es darf normale Privatkleidung getragen werden.

 

Nachtleben

In St.Julian's / Paceville und an der St.Paul’s Bay gibt es nur noch wenige Lokale, die für Jugendliche (auch für diejenigen über 16!) geeignet sind. Die Gastgeber und auch verlässliche einheimische Mitschüler kennen die zu frequentierenden Orte und werden entsprechende Empfehlungen geben, deren Befolgung dringend angeraten wird.

Paceville wird nach neuesten Erkenntnissen von einheimischen Minderjährigen eher gemieden, da eine permanente Gefahr besteht, als Unbeteiligte in Auseinandersetzungen hinein gezogen zu werden. Auch die latente Gefahr, dort unbewusst mit Drogen in Kontakt zu kommen, hält Eltern und Jugendliche von einem abendlichn Besuch ab.

Grundsätzlich gilt beim Ausgehen, Augen und Ohren offen zu halten und sich einen wachen Sinn zu bewahren, auch in einer Gruppe. Malta ist ein sehr sicherer Ort, wobei aber nicht auszuschließen ist, dass "besondere Situationen" eintreten können.

 

„Notte Bianca“

Großveranstaltung Ende September/Anfang Oktober in Valletta. Niveauvolle Mischung aus Folklore und Markt mit vielen Kulturveranstaltungen (Aufführungen) unter freiem Himmel. Auch sind alle Museen kostenfrei zu besuchen und bis Mitternacht geöffnet. Viele maltesische Familien gehen mit ihren Kindern und Gästen dorthin, um einen schönen mediterranen Abend zu verbringen. Teilnahme ist sehr zu empfehlen! Weiteres stimmungsvolles Event im Oktober in ähnlicher Form ist das "Birgu Fest".

 

Nützliche Gegenstände

Strandbadetuch, Präventivmittel gegen Mücken und Salbe bei Stichen, wärmerer Schlafanzug für Dezember, Haartrockner (Fön) sollte mitgebracht werden, da mancherorts für Gäste kein derartiges Gerät eingeplant ist. Individuelle Nachfrage bei der Gastfamilie vor Anreise empfohlen! Ein Adapter für die Steckdose kann sinnvoll sein!

 

Prüfungen / Tests

Von der Teilnahme an Examina jedweder Art, nicht jedoch von Hausaufgaben (!), sind Gastschüler befreit, Tests werden mitgeschrieben. Die erzielten Ergebnisse haben keinen Einfluss auf die Beurteilung am Ende der Schulzeit.

 

Rückreise

Über die genauen Modalitäten und den Zeitrahmen nebst eventuellen Besonderheiten informiert der Vermittler umfassend und zeitnah.

 

Schulbescheinigung

Am Ende des Aufenthaltes erstellt die Schulleitung des SMC ein „Certificate“, das den regelmäßigen Schulbesuch attestiert und Auskunft über Leistungen, Auftreten und besondere Aktivitäten gibt. Das Zertifikat ist der Heimatschule als Beleg/Nachweis des regelmäßigen Schulbesuchs für die Akte einzureichen.

 

Schulgeld

Die Rechnung wird durch das College versandt. Das Schulgeld Schulkleidung, ist direkt durch die deutsche Familie zu zahlen. Hierdurch wird im Übrigen eine steuerliche Anerkennung durch das Finanzamt abgesichert.

 

Shopping

Bekannte „Shopping Malls“ oder „Centres“ gibt es in Valletta und in Sliema sowie „Bay Street“ in St.Julian’s und das große, sehr beliebte „The Point“ an der Spitze von Sliema. Ferner finden an verschiedenen Orten regelmäßig Märkte statt, die sehr lohnende Ziele sein können (z.B. in Marsaxlokk). Achtung: Produkte zur Körperpflege (Shampoo/Spülung, Cremes, Deo etc.) sind in Malta hochpreisig im Vergleich zu Deutschland. Mitnahme (oder Versand per Paket) größerer benötigter Mengen von zu Hause empfohlen! Bei Paketversand bitte daran denken, auf Spraydosen zu verzichten!

 

Sightseeing

Findet nur in der Eingewöhnungswoche in organisierter Form statt. In Eigenregie ist z.B. empfehlenswert, die Fähre von Sliema nach Valletta (1,50 EUR pro Fahrt) zu benutzen, um in der Hauptstadt bequem die dortigen Sehenswürdigkeiten zu besuchen und/oder einen schönen Spaziergang zu unternehmen. Übrigens gibt es zum gleichen Preis eine weitere Fähre von Valletta (Nähe Aufzug an der Waterfront) nach Birgu, ebenfalls äußerst lohnenswert und effizient!

 

Sleepovers

Was hierzulande besonders bei Mädchen gängig und sehr beliebt ist, wird in Malta nicht gern gesehen. Übernachtungen bei einer oder der besten Freundin sollten den gastgebenden Familien besser nicht oder allenfalls in einem Einzelfall zugemutet werden. Die Gastgeber haben in der Regel mit ihren eigenen Kindern und einem Gast genug Arbeit und die gewohnten Abläufe werden durch zusätzliche Übernachtungsgäste etwas durcheinander gebracht. Außerdem lässt die Größe der Gästezimmer zumeist eine Doppelbelegung nicht zu. Nicht zuletzt kommen zusätzliche Kosten durch Abendessen und/oder Frühstück auf die Familie zu. Handelt es sich um Sleepovers innerhalb der Gruppe, entsteht bei der Familie, deren Gast woanders übernachtet, schnell der Eindruck, der Gast fühle sich nicht wohl im eigenen Haus. Dieser Eindruck kann sich auf das Verhältnis zwischen Gastmutter und Gast negativ auswirken. Sleepovers bei Fremden (ohne Gegenbesuche!) sind natürlich erlaubt, sofern die Gastmutter detaillierte Informationen über die fragliche Familie, deren Wohnort etc. erhält.    

 

Sport

Je nach Interessenlage sind die Möglichkeiten zur Sportausübung in Malta vielfältig. Die preiswerteste Gelegenheit zur Bewegung bietet die tausendfach genutzte „Jogging – Meile“ zwischen Msida, Sliema und St.Julian’s, wo die Ufer-Promenade zum Laufen oder Walken geradezu einlädt. Gute Verbindungen bestehen zu Volleyball-, Handball-, Fußball-, Tischtennis- und Basketball - Organisationen/Clubs und zu zwei Tennisschulen.

Für weitere Sportarten (z.B. Tauchen, Tanz, Zumba) können auf Anfrage Ansprechpartner vermittelt werden.

 

Straßenverkehr

Es herrscht Linksverkehr wie in England! Fußgänger werden im Allgemeinen respektiert, nur verlassen sollte man sich nicht darauf und Überwege mit Zebrastreifen unbedingt bevorzugen. Der Straßenzustand in Malta ist teilweise immer noch schlecht, auf Schlaglöcher sollte man auch als Bus-Mitfahrer eingestellt sein. Junge einheimische Fahrer eignen sich nur höchst selten als Chauffeure, weshalb auf eine Mitfahrt, besonders abends, verzichtet werden sollte! Zweiradfahrer sind in Malta meist gefährdeter als Fußgänger!

 

Stundenplan

Sollte sich heraus stellen, dass sich ein zuvor gewähltes Fach als ungeeignet für eine(n) Schüler/in erweist, so kann über den Stufenleiter versucht werden, einen Tausch im Stundenplan zu erwirken.

 

Taxi

Auch in Malta ist das Prinzip der „Sammeltaxis“ bekannt. Eine gute Gelegenheit also, abends preiswert und sicher zu mehreren nach Hause zu gelangen. Bitte auf "ecabs" oder „Wembley’s“, so die Namen der Unternehmen, achten!

 

Unterrichtsform

Häufig findet sogenannter Frontalunterricht statt, Gruppenarbeiten sind eher selten. Alle Unterrichtsfächer werden in englischer Sprache abgehalten – von vereinzelten, in maltesischer Sprache geäußerten Ermahnungen seitens der Lehrer einmal abgesehen.

 

 

 

Stand 18/06/2019 (wird ständig aktualisiert)

 

 

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